Antwort: Ein schlechter Witz im Vergleich mit Hongkong. Das wurde uns schon am ersten Abend bewusst, als wir den beeindruckenden Anblick der Skyline von Hongkong-Island geniessen durften. Noch beeindruckender wurde es, als wir uns auf Augenhoehe mit den Wolkenkratzern befanden. Dafuer fuhren wir mit der Standseilbahn auf den Victoria-Peak von dem man einen wunderbaren Blick auf die Hochhausschluchten Hongkongs sowie den Hafen werfen kann.

Von dort aus ging es rasant mit dem Bus ueber kurvige Strassen, wie man sie sonst nur in den Alpen finden kann, hinab um mit der Star Ferry nach Kowloon ueberzusetzen. Es stand wieder ein Abendessen mit Zulei auf dem Programm. Dieses mal gab es fuer Hongkong typische Speisen. Sie mundeten uns vorzueglich und boten sogar noch etwas fuer das Auge. Um den Abend noch gebuehrend ausklingen zu lassen, haben wir uns auf den Weg nach Wan Chai gemacht. Dort haben wir uns den „Rotlicht“-Bezirk angesehen, welcher aber im Vergleich zu Amsterdam und Hamburg eher harmlos ist. Also haben wir uns in eine Bar begeben um ein Corona „Bier“ fuer 25$ zu trinken. Leider gab es nur besoffene Englaender und eine sehr laute Live-Band, sodass wir unsere „Biere“ schnell tranken und den Heimweg antraten.
Am naechsten Tag sind wir dann zum Giant-Buddha gefahren. Auf dem Hinweg fuhren wir mit der Seilbahn, von der man einen wunderbaren Blick auf den Hongkong-Airport und die gruenen Huegel von Lantau hat. Offenbar hatten nicht nur wir die Idee, sodass wir ueber eine Stunde anstehen mussten, ehe wir mit der Seilbahn fahren konnten. An der Endstation angekommen, begaben wir uns direkt auf den Weg zum Buddha, erklomen die Stufen und machten uns ueber Franzosen lustig, die wie immer mit ihrer ganz besonderen Art auffielen. Den Rueckweg bestritten wir per Bus, der auch ohne Gnade ueber enge kurvige Strassen heizte, und per Faehre, von der man einen ebenfalls sehr guten Blick auf die Skyline von Hongkong hat. Den Abend haben wir mit 12 Dosen Pils gemuetlich ausklingen lassen.
Fuer den heutigen Tag war eigentlich ein Besuch des Shek O-Beach geplant, doch der Typhoon Nesat machte uns einen Strich durch die Rechnung. Die Menschen laufen mit angstverzerrten Gesichtern durch die leergefegten Strassen und der oeffentliche Nahverkehr wurde bereits eingestellt. So sehen wir uns gezwungen, festgesetzt im Hostel, erneut gemuetlich einen Abend mit Bier zu verbringen.